Organisation Alarmübung 1925 

 An den Kommando-Stab und die Gerätechefs

 

Die noch im Laufe dieses Monates stattfindende nächtliche Alarmübung
wird kommandiert von Bichsel, Vice-Kdt und Meier, Adjudant.

  Brandobjekt:    
 Scheunen-Grossbrand durch Selbstentzündung des Heustockes.
Situation beim Eintreffen des ersten Gerätes:
Die Scheune steht in vollem Brand und das Feuer greift auf das angebaute Wohnhaus über und zwar im 2. Boden aufwärts bis zum Dachfirst. Es sind keine besonderen Markierungen vorhanden und es ist auf die Menschen- und Viehrettung sowie Löscharbeit Bedacht zu nehmen.

 

Bestimmungen:

1.

Die Gegend des Brandobjektes wird mit Bengalfeuer und wenn möglich mit dem Scheinwerfer beleuchtet.

2.
Bei Alarm ist im Transformator das Licht im betreffenden Netz für 2 Minuten auszuschalten.

3.
Falls beim Eintreffen der ersten Geräte noch kein Kommandierender auf dem Platz, so sollen die
Geräteführer oder Stellvertreter selbständig handeln und so bald wie möglich Rapportieren.

4.
Die Übung ist trocken durchzuführen

5.
Ich empfehle den Gerätechefs, sofort nach Erhalt dieses Schreiben, den Stellvertreter und
wenn möglich eine Anzahl der Mannschaft entsprechend zu orientieren.

Strengelbach, 11. Juni 1925          Feuerwehr Strengelbach

Der Kommandant  Otto Huber

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