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Strengelbach.
(Korr.)
Ein
Ehrentag sowohl für die gesamten Löscheinrichtungen der Gemeinde als für
die Feuerwehr war der letzte Samstag. Das Aarg. Versicherungsamt führt
bekanntlich in periodischer Reihenfolge in allen Gemeinden seine
Inspektionen über die Lösch- bereitschaft durch. Seine Abgeordneten, die
Herren Vicedirektor Merkli und Versicherungsinspektor Schneider begannen
ihre Arbeit schon früh morgens 7 Uhr und schlossen sie erst gegen 6 Uhr
abends ab. Der Vormittag war der Nachschau des „Materiellen“ der
vorhandenen Geräte und Einrichtungen, sowie der Unterkunfts-
verhältnisse
gewidmet. Die Gerätschaftslokale wurden inspiziert und der Inhalt in
Bezug auf Brauchbarkeit geprüft. Dem Löschwesen steht heute eine zirka
12 Kilometer lange Röhrenleitung mit zirka 130 zweiarmigen
Oberflurhydranten, die je nach Höhenlage mit 3 bis 12 PS. unter
Reservoirdruck stehen, zur Verfügung. Bei allen sechs
Fabrik- etablissementen befinden sich in der Nähe die vorgeschriebenen
drei Hydranten und zudem ist in den Fabriken selbst mit besonderen Geräten
und durch Spezial- instruktionen die Bekämpfung von Brandausbrüchen
geordnet. Die Bewältigung der bedeuteten Arbeit in zirka fünf Stunden
war nur deshalb möglich, weil das Kommando in vorsichtiger Weise für
eine rasche Beförderung der Inspektoren von Ort zu Ort gesorgt hatte.
Nachmittags 2 Uhr trat die gesamte Feuerwehr auf dem Turnplatze an. In
seiner Begrüssung hob Herr Merkli den guten Eindruck hervor, den die
Experten von ihrer Vormittagsarbeit erhalten hatten und gab dem Wunsche
Ausdruck, dass die Leitungen der Feuerwehr selbst in gleicher Weise
befriedigen möchten, was denn auch tatsächlich der Fall war. Den in
seinem Schlusswort nach dem Angriff auf das supponierte Brandobjekt, wo
der gesamte Park und die sämtliche Mannschaft in Tätigkeit gesetzt
wurde, lobte Herr Merkli nicht nur die Dispositionen und die Arbeit des
Cadres, sondern auch den Gehorsam und Eifer der Mannschaft und sprach
ihnen allen den besten Dank aus. Ohne Überhebung darf gesagt werden,
dass unser Löschwesen auf der Höhe der Zeit steht. Dass es so ist, das
verdanken wir in erster Linie der Gemeindewasser-
versorgung mit ihrem
Hydrantennetz. Dank schuldig sind wir auch dem überaus tätigen und tüchtigen
Feuerwehrkommandanten Herrn Otto Huber, Fabrikant, der mit einem
auserlesenen Cadre es versteht, die Wehr zu schulen und im ganzen Corps
einen guten kameradschaftlichen Geist zu pflanzen.
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